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Montag, 28. Januar 2008

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Wie kam ich zum Sport - Oder "Nach dem Marathon ist vor dem Marathon"

Unvergessen die Bundesjugendspiele: Der Stress, diese furchtbare Aufregung im Startblock vor dem 50m-Sprint, das Gefühl das Beste gegeben zu haben und doch immer wieder zu den Letzten zu gehören. Irgendwann gab es dann die segensreiche Erfindung des Menstruationsheftchens. Und endlich war - jedenfalls für die Mädels - das Ende des Sport-Horrors in Sicht. Eine Weile spielte ich noch in der Oberstufe freiwillig Volleyball, wegen der netten Mitschüler und weil die Sportstunde zur Nachmittagszeit das besondere Flair der Zwanglosigkeit besaß.

Jedoch auch als Volleyballspielerin war mir keine große Zukunft beschieden. Obwohl ich mich in den Augen der Sportlehrerinnen hervorragend als Ballspielerin geeignet hätte, wollte ich in jungen Jahren doch lieber Ballerina werden, was im Turnklub meines Heimatstädtchens mein sehnlichster Wunsch war. Da war ich 8 Jahre alt und meine beste Freundin turnte dort wie verrückt. Sie gab mit ihren langen blonden Haaren eine kleine reizende Tänzerin ab. Nach ihren Stunden brachte Sie mir alles Wissenswerte bei. So kommt es, dass ich noch heute erstklassige Räder schlagen kann. Ein Flickflack ist mir leider trotz meiner damaligen Ausdauer und Besessenheit nie wirklich geglückt.

Voller Energie sprangen meine Schwester und ich zu den Ungarischen Tänzen durchs Kinderzimmer - bis zu völligen Erschöpfung oder bis unsere Mutter dem sportlichen Tun meckernd ein Ende setzte. So musste ich mich schon früh von der Karriere einer Spitzensportlerin verabschieden.

Nach der Schulzeit war dann endgültig Schluss mit der körperlichen Ertüchtigung. Von einigen Wassertret- und Atemübungen nach Kneipp, die uns unsere Oma hartnäckig zu versüßen suchte, war ich froh darum und habe den Sport lange nicht vermisst. Mehr...